Naher Osten 1997


Eine Frühjahrs-Tour zu den Highlights des Nahen Ostens.

Freitag, 28. Maerz:

Wegen Sturm und Regen 9.23 mit 23 min Verspaetung Start. Das kleine MD 80-Flugzeug schuettelt sich ganz gewaltig. Dafuer Super-Blick auf das Olympus-Gebirge bei Antalya und spaeter aufs Nildelta.  Beeindruckender Blick auch auf die Hochhaeus-Schluchten von Kairo. 12.45 da. Bekommen unsere Visa-Marke. Haben Multiple-Entry-Visa vergessen. Geldtausch, Gepaeck abholen.
Ein anderes deutsches Paerchen kommt mit rein in die Stadt. Erste Vorort-Impressionen, Eselskarren und Verkehrschaos. Einheimische lotsen uns dann zum Bus nach Suez. 18.00 in Suez. Verlaufen uns prompt
im allgemeinen Gewimmel. Ein freundlicher Palaestinenser bringt uns zum Hotel.

Samstag. 29. Maerz:

8.00 raus, Essen im Zimmer, zum Busbahnhof. Der naechste Bus nach Catherina faehrt  14.00, also zuerst nach Sharm-El-Sheikh.  11.00 los, 5,5 h Fahrt. Jede Menge alte und neue Militaeranlagen. Rueber zur Nama-Bay, quartieren uns in Schilfhuette ein. Im Nachbarhotel Essen unter Vordach. Abendrundgang durch die Anlagen, viel Getuemmel.

Sonntag, 30.Maerz:

8.00 raus, Maske und Schnorchel besorgen. Marsch zu den Far Gardens, ist blockiert von einer Baustelle und reichlich Geroell. Gehen dann zu den Middle Gardens. Ist gleichzeitig die Bauarbeiter-Badestelle. Massig Tauchboote. Die Touris beobachten das Riff, die Arbeiter die Touris, wir die Arbeiter.
Super-Schnorchel-Revier, reichlich dicke Fische, aber saukalt im Wasser. Rundgang durch die Anlagen.

Montag, 31.Maerz:

7.00 raus, Taxi nach Sharm. 9.00 Bus nach Dahab. Live nach Nuweiba. 12.00 dort. Faehrtickets gibts irgendwo im Wohngebiet ab 15.00 Uhr, Abfahrt ist 16.00 Uhr. Muessen aber Faehre nehmen, sonst kein Reinkommen in Syrien wegen Israel-Durchquerung. Telefon, Sandalen abbestellt. Rundgang, wohlschmeckende Pizza und ein Schwaetzchen mit dem "Chefkoch". Sind 15.00 am Schalter, 15.15 offen. 42 US$. Esel-Kids wollen uns erst zum Baby-Delphin bringen, dann Geld fuer ein Foto.
Umstaendliche Ausreise-Prozedur. Wenig Passagiere. Schnellboot geht eine Stunde, Autofaehre 8 Stunden. In Aquaba Warterei auf Paesse und Visa. Duerfen den Local Bus nicht nehmen, muessen mit Abzocker-Taxi rein in die Stadt. Verschwinden aus Schlepper-Hotel, finden ein gutes Zimmer mit Balkon. Rundgang. Wohlhabender und gepflegter als Aegypten.

Dienstag, 1. April:

8.00 raus. Essen auf Balkon. 10.30 los. Geld tauschen, Bohnen und Reis am Huehnchen-Stand. Klaeren Fahrt zum Wadi Rum, geht nur 6.30 Uhr. Tea-Time am kuemmerlichen Strand.

Mittwoch, 2. April:

5.30 raus, zum Bus. Werden 2x umgeladen. Grosse Unklarheit, welcher Bus. Ein fetter Typ wollte uns im Ma'an - Bus mitnehmen. Ein Daene: Er hat schon 5 Fahrgaeste gestohlen. Zweiter Fahrer: Er hat es uns ja schon vorher gesagt, welcher Bus. In unserem Bus dann noch eine Grupper verschleierte Maedchen, der reine Taubenschlag. 1,5h Fahrt bis Wadi Rum. Bleiben gleich im Hauptlager. Enge Zelte mit durchgelegenen Militaer-Klappbetten.
Starten zu unserer ersten Tour in den benachbarten Djebel-Canyon. Kollosale und absolut menschenleere Wildnis, unglaubliche Formen und Farben, viel gruen im Tal. Sehen Sandsturm anrollen. Bekommen aber wenig ab im Canyon.
Im Lager franzoesische Kletterer. Viele Touri-Busse. Ich muss Achmed unser Kletterseil versprechen, wenn wir abfahren. Feine Abendwanderung. Die Stirnlampen der Kletterer sind in der Dunkelheit gut zu erkennen im Felsen.

Donnerstag, 3. April:

7.00 raus. Tea-Time im Bedouinen-Restaurant. Vor 2 Jahren bestand das Dorf noch vorwiegend aus Zelten. Jetzt ueberwiegend Beton, an jeder Ecke wird gebaut.
Naechste Tour in den Canyon, klettern erst hoch zum Talschluss, viel Aehnlichkeit mit dem Grand Canyon. Eine Schlange. Weiter aufs Plateau.  Bis zum Horizont gigantischer Blick ueber Tafelberge im Wuestensand.
Mittag im Lager. Abhaengen. Abendessen beim Bedouinen, mit Salat. Sonst kaerglich. Pappe-Brot. Dafuer glasklarer Blick auf Hale-Bopp !

Freitag, 4. April:

7.00 raus, Fruehstuecks-Buffet. Sommerzeit-Info, allgemeine Panik. Busverbindung klappt aber gut. 10.00 Minibus nach Petra. Die Tour geht ueber den Kings-Hwy ! Vom Pass Blick auf den Wadi Rum. Super-Blicke auf Petra. Unser Hotel gibts nicht mehr. Der Daene gibt uns einen Tip, das Cleopatra. Bekommen das letzte Zimmer. Optimal. Super-Blick ueber die Stadt. Machen eine Wanderung zum Petra-Eingang und retour.

Samstag, 5. April:

6.30 raus, Tee im Forum-Hotel. Sehr windig. 20 Dinar. Super Formen und Farben. All you can eat fuer 7 Dinar. Dann hoch zum Kloster mit Blick auf den Wadi Araba. Fette Amerikanerin laesst sich von duennem Esel den Wadi hochschleppen. Vergesse vor Verblueffung ueber den Anblick ein Foto zu machen. Rueckweg ueber die High Places. Sagenhafte Farben ueberall. Eineimische wohnen teils noch in den Hoehlen.
Wucher-Eintritt von 40 DM waere nicht noetig gewesen, Taxi zum alten Dorf haette gereicht. Oder ein
Quereinstieg in den Eingangs-Canyon. Zweite Tea-Time im Hotel. Moevenpick-Brot kaufen bei kernigem Verkaeufer.

Sonntag, 6. April:

6.00 raus, 7.30 Service-Taxi nach Amman vom Hotel statt Bus. Optimal. Noch 3 Kiwis + ein Touri-Polizist kommen mit. 4 Dinar p.P. Der Touri-Polizist schreibt uns einen Zettel wegen Umsteigen zum Minibus nach Irbid. Sehr freundlicher Ort, hostelmaessige Unterkunft. Ausgiebiger Schwatz mit dem Besitzer (strenger Moslem) und einem Studenten, der nach Australien will. Uni-Besichtigung. Wetterwechsel ! Sturm, Kaelte, Regen. Quadratische Stadtviertel, schwierig zur Orientierung.

Montag, 7. April:

Lange Schlafen. Bine goennt sich einen Ruhetag. Ich laufe in den Regenpausen  durch die Gegend. Koestliche Pastete auf dem Markt. Abends Chicken. Sonst nichts los heute.

Dienstag, 8. April:

7.00 raus. Taxi zum Busbahnhof. Taxi nach Damaskus. 3 Stunden und ohne Probleme. Abzocker-Taxi ins Hotel. Hotel ist voll. Nachbarhotel ist besser. Super-Innenhof. 2 Schwarze. Ich setze mich auf eine Bank ins Saegemehl, die Schwarzen sind gerade am Reparieren. Gigantische Zimmerhoehe !
Neu- und Altstadt-Rundgang. Nette Leute, Schwatz im Cafe.
Insgesamt uebler Bau-Zustand der Stadt, einstuerzende Neubauten. Souq-Hinterhoefe. Ein Kid in einer Mauerspalte. Abendessen hinter einem kleinen Markt. Gefaehrliches Verkehrschaos.

Mittwoch, 9. April:

7.00 raus. Regen und Kaelte dauern an. Zu Fuss zum Taxi nach Amman. Schwierig. Regnet immer schlimmer. Taxifahrer stuerzen sich auf uns wie ein Rudel Geier. Fahren dann 10.00 mit drei Aegyptern auf dem Weg nach Kairo los. Unglaubliche Spassvoegel, stundenlange Lachsalven. Einer ist ganz extrem erkaeltet. Unterwegs Benzin fuer den Kocher beim Tank-Stop. 14.00 da. Fahrer schafft uns zum Hotel. Vorher steigt vorne noch ein dritter Fahrgast zu, muss sich unter einer Decke verstecken.
Amman wirkt sehr viel freundlicher, offener und gepflegter als Damaskus. Bekommen ein schoenes und ruhiges Zimmer in einem ehemaligen 32JD-Hotel. Stadtrundgang. Schoene Blicke von einem Nebenpfad. Geld ziehen am Automaten. Regen und Sturm machen dem Rundgang ein Ende.

Donnerstag, 10. April:

8.00 raus, Hotelfruehstueck. Jettbus-Info, faehrt nur bis zur israelischen Grenze um 6.30. Rundgang Moschee, Jebel Amman. Bine kauft ein Buch, dann feudales Mahl im Interkontinental. Sauwetter haelt an. Zur Innenstadt, Amphitheater. Beizeiten zurueck mit geputzten Schuhen (Staub von Petra). Trinken jordanischen Rotwein, so lala.

Freitag, 11.April:

6.15 raus. Taxistand, geht gleich los. Bis zur Bruecke. Dann Pendelbus ueber den gruenen Jordan. Flughafen-maessiger Sicherheits-Check bei den Israelis. Erfahren 2 Tage spaeter, dass der Uebergang unbefristet geschlossen worden ist, weil eine Palaestinenserin um sich geschossen hat.
Muessen dann lange warten, bis das Sammeltaxi voll ist. Ist ziemlich warm hier unten am Jordan. Taxi fahert dann los, Jerusalem Damaskus-Gate. Gehen ins Hashimi-Hostel. Bekommen eine Gefriertruhe als Zimmer. Zimmer-Tages-Temperatur-Maximum 10 Grad. Dafuer von der Dachterrasse Super-Blick bis rueber nach Jordanien.
Rundgang durch die Neustadt. Schweres Begaengnis. Orthodoxe Agitatoren in traditioneller Kluft. Guter Markt (wird eine Woche spaeter von einem Attentaeter gesprengt). Besuch im Viertel der Orthodoxen. Sehr eigene Atmospahaere, kurze Hosen und fehlende Kopfbedeckung sind verboten. Fuehle mich wie im Film.
Freitags-Tour zur Klagemauer, sehr lohnend. Hochbetrieb; man steht wippend und singend davor. Pizza in der Green Bakery. Zurueck in unser Eisfach.

Samstag, 12. April:

Bin erkaeltet. Die Kaeltewelle dauert an. Zum Glueck kein Regen. Altstadt-Rundgang. Besichtigen die Klagemauer bei Tag. Fotografieren ist Samstags verboten. Nachmittags zum zweiten Mal zur Moschee, ist jetzt offen. Dann ins Judenviertel, sehr steril. Tea-Time auf unserer Dachterrasse.
Neustadt, Telefon nach Ein Gedi. Rundgang durchs Armenische und Christliche Viertel. Reichlich Kneipen, Trinker und Kitschlaeden.
Abends im Hostel machen 2 alte Frauen aus Amman koestliche Reisrollen im Weinblatt. Die Lady an der Rezeption kommt aus Daenemark. Ein Student aus Amman will unbedingt nach Germany. Eiseskaelte.

Sonntag, 13. April:

7.00 raus. Fuehle mich heute ziemlich krank, die Erkaeltung hat jetzt voll zugeschlagen. Gehen zum Busbahnhof. Es wimmelt vor MP-tragenden Jugendlichen, hocken laessig mit ihren Trekkingrucksaecken auf der Wiese und in den Bars. Ein ziviler Security Mann begleitet den Bus nach Ein Gedi, grosses Chaos beim Einsteigen. Die MP-Traeger steigen alle in der Westbank aus. Sind nach einer Stunde am Ziel.
Sehr angenehmes Klima nach der Kaelte der letzten Tage.
Warten noch eine Stunde tee-trinkend auf unser Zimmer. Machen einen Kurztrip zum SPNI, Blick in den Canyon. Sehr malerisch, viele Voegel. Nobel-Herberge fuer 174NS das Doppel-Zimmer.
Strandrunde, Minimarkt. Am Abend Tour zum Reservat, Oryxe und Hyraxe treiben sich schon am Eingang herum. Bekomme im TV-Raum die ersten Mueckenstiche der ganzen Tour ab.

Montag, 14. April:

6.30 raus, reichliches Fruehstuecks-Bufett. Bad im Toten Meer. Schon das Auf-den-Ruecken-Drehen ist problematisch ... Bekomme dabei einen Mini-Tropfen ins Auge, sehr schmerzhaft.
11.30 Bus nach Eilat. Bescheuerter Typ mit Rotations-Prinzip. 15.30 da. JH war voll, ausserdem viel zu teuer. Kaufen Essen, raus zum Coral Beach Camping. Nehmen eine der freundlichen Huetten. Stadtrundgang. Mall. Kaufen Maglight-Birnen und eine Bauchtasche fuer Bine. Eine Pizza fuer Bine; ich habe weder Hunger noch kann ich durch den Schnupfen irgendwas schmecken.

Dienstag, 15.April:

7.00 raus, dickes Fruehstuecks-Bufett mit viel Salat. U-Boot-Reservierung. Aegyptisches Konsulat. Viel Betrieb. Ist heute der einzige Tag der Woche, wo geoeffnet ist. Glueck gehabt. Muessen Visa-Antrag + Photo abgeben. Innenstadt-Rundgang. Kaufe original israelische Luftpolster-Korksandalen.
13.00 Visa abholen, alles ok. Fortsetzung Stadtrundgang. Ablaschen am Strand. Supermarkt. Retour zum Camp. Mieten uns ein Kuehlfach. Verlaengern den Aufenthalt um einen Tag. Kleine Tour durch die Wuestenberge hinter dem Camp. Haben am Abend einen Super-Blick auf den Hale-Bopp-Kometen.

Mittwoch, 16.April:

7.00 raus, freundliches Open-Air-Bufett. Gehen zum Unterwasser-Observatorium. Pools fuer Rochen, Schildkroeten,  Haie, Korallen, Fische. U-Boot-Einstiegs-Foto. 60 Meter. Wrack auf falscher Seite. Schone recht dunkel. Japanischer-Garten-Riff. Sehen Aquarien an nach 45 min Fahrt. Tea-Time auf Camping. Bine macht dann einen Ausflug zu den Delphinen, ich in die Stadt.

Donnerstag, 17.April:

6.15 raus. Laufen zur Grenze. Ist ausgerechnet heute geschlossen, da Haji-Feiertag in Aegypten. Zurueck zum Camp, neue Huette, altbewaehrtes Fruehstuecks-Bufett. Ablaschen. Nachmittags in die Stadt. Bekommen erst die Info, das die Grenze morgen auch zu ist. War zum Glueck eine Fehlinformation.

Freitag, 18. April:

6.00 raus, packen, Fruehstueck. Marsch zur Grenze. Ist tatsaechlich offen ! Wuestes Gedraenge. Sind nach 1,5 h endlich durch alle Posten. Nehmen Taxi nach Tata, wimmeln Sammeltaxi ab, verlangt 2,5x den Buspreis, kein Handeln moeglich. Nehmen dann den Bus nach Nuweiba. Mit einem Israeli 120L-Taxi nach St. Catherine. Super Wadi-Rum-Landschaften mit Sandduenen dazwischen. Fotostop. Das Kloster-Hostel ist voll mit Pauschal-Touris. Bekommen dann im Ort ein gutes Zimmer im Al Farouz mit Terrasse und Panorama-Blick. Tea Time. Start zum Mosesberg. Hochbetrieb noch am Abend.
Viele sehr alte Leutchen muehen sich auf den Berg. Schluss-Spurt, da die Sonne schon sehr tief steht.
2 arabische Guides mit 2 deutschen Maedchen fragen Bine, ob ich Batterien gefressen habe.
Komme klatschnass und voellig k.o. oben an. Heerscharen sind schon auf dem Gipfel, die Meisten sind Deutsche. Ein alter Herr bekommt gerade eine Predigt, weil er alleine zu Fuss seine Matratze hoch geschleppt hat. Die 15$ fuer den Esel waren ihm zu teuer und zum Verhandeln hatte er keine Lust.
Super Blick und starker Sonnenuntergang. Schatten sind aber schon recht lang. Hale Bopp in voller Pracht zu sehen. Mondscheinabstieg. 21.30 unten. Muesli essen. Umfallen und stinken.

Samstag,  19. April:

Frueh viel Zeit, machen Kaffee und Tee auf der Terrasse. Telefonieren nach Kairo wegen Flug und Hotel. Extrem schlechte Verbindung. Service-Minibus. Eine Gruppe Franzosen kostet uns wegen einem Abstecher zum Kloster die Pausen. Egos. Fahren dann 5,5 h ohne Pause durch bis Kairo. 17.00 Uhr da. Taxis abwimmeln, Kaffee und Kuchen. Metro bis Nasser Station. Zu Fuss ueber den Nil. Sonnenuntergang. 35$ Suite mit Bad, Schlafzimmer und Kueche in Zamalek. Rundgang im Viertel. Am Ufer Volksfest mit Eintritt. Kartoffelsalat im Pizza-Hut. Massig Polizei in der Gegend, Diplomatenviertel.
Spaetabends noch tierisch heiss in unserer Wohnung, da im obersten Stock.

Sonntag, 20. April:

6.00 raus. Fruehstueck. Bett weg geraeumt. Kocher beherrschen gelernt. NILE TV mit ausfuehrlichen Nachrichten. Gegen 9.00 kommt Bine. Zu spaet fuer die Pyramiden. Schoen kuehl am Morgen. Super Fruehstueck in einem Food-Stall. Runde durchs Stadtzentrum. Hervorragender Saft aus Banane, Erdbeere und Apfelsine. Wenig Verkehr, da Feiertag. Dafuer viel Trubel in Zamalek am Nilufer. Schwarzbrot kaufen im Marriott. Jedes zweite Auto auf der Strasse ist ein leeres Taxi. Laestig. Viel Hallo. Hoellischer Verkehr. Raus zu den Pyramiden, war umsonst, schliessen feiertags 17.00 Uhr. Bettelnde Jungs werfen mit Steinen, als wir nichts geben. Englisch-sprechender Schlepper. Sunny-Supermarkt. Teure Aepfel.

Montag, 21. April:

Bine hat Magenprobleme. Drehe bis 13.00 eine Solorunde durch die schwer beschaedigte Altstadt. Im Park will ein bulliger Typ mit gefaelschtem Polizei-Ausweis was von mir. Dann will mich einer vom Einheimischen-Markt zum Touristenmarkt zurueck schicken. Er meint, ich habe hier nichts zu suchen.
Altstadt: Nette Basarstrassen, Stadtbild aber eher oede, grau, eingefallen, trostlos. Viele Neubauten. Viele Touris. Keine Autos. Kaufe "Safran gemahlen". Ist aber Curry ... Zrueck nach Zamalek, Teatime + Mittags-Schlaf.
Gang zum Hilton. Zu geizig fuer Taxi. Busfahrer laesst uns nicht aussteigen, weil wir kein Bakschisch zahlen wollen. Koennen aber doch abspringen. Bus zu den Pyramiden. Schlepper Achmed (sehr gebildet) bringt uns zum Regierungs-Pferdestall. 1 Stunde Rundritt bis Sonnenuntergang. Foto-Trickser mit Kamel. Fette Smog-Glocke ueber Kairo. Abrupter Uebergang vom Stadtrand in die Wueste bei den Pyramiden.
Lichtshow vom Stalldach. "Papyrus-Museum". Minibus Midan Tahrir. Kein Achmed zu sehen. U-Bahn. Koestliches aegyptisches Karamel-Retorteneis. Gegen Mitternacht im Bett. 

Dienstag, 22. April:

Viel zu frueh von der Sonne geweckt. Broetchen holen vom Marriott. Rest-Benzin zur Tankstelle, landet dann im Strassengraben. Taxi zum Flughafen, problemlos auf 20L gehandelt. Vor uns ein Unfall. Bruetende Hitze. 12.30 am Flughafen. Tee trinken.
 
 


HOME